"Wer einmal in seinem Leben von den tiefschwarzen Calafatebeeren gegessen hat, wird immer wieder nach Patagonien zurückkehren." Vor 15 Jahren habe ich darüber gelacht und von den bittersauren Beeren gekostet. Seither hat mich die Faszination zu diesem abenteuerlichen Erdteil nie mehr losgelassen. Endlose, trockene Weiten, nur Viehzäune bis zum Horizont, fest in der Hand des ewig blasenden Windes der alles wegfegt. Die legendäre PANAMERICANA, eine staubige Wellblechpiste, welche der Ruta 40 entlang den Anden folgt bis runter nach Feuerland, dem letzten rauhen Landstück vor dem ewigen Eis der Antarktis. Die stürmischen Wasser des BEAGLEKANALS und KAP HOORN, der Schrecken aller Seefahrer.
Der argentinische Teil Patagoniens ist doppelt so groß wie Deutschland, mit weniger als einem Einwohner pro Quadratkilometer und 9 mal mehr Schafen als Menschen. Doch Patagonien ist reich. Erdöl und Kohle gibt es in großen Mengen. Junge Leute verdienen sich gutes Geld durch den Abbau, doch nach einigen Jahren ziehen sie wieder weg, dorthin wo das Leben pulsiert, dorthin wo es regnet und grünt, wo es Kultur und Komfort im Überfluß gibt. Zurück bleibt einzig der Wind und ein paar warmherzige Menschen, welche den Mythos und die Legende zur Wahrheit werden lassen.
Überquert man die südlichen Ausläufer der Andenkette, mit Felsnadeln des höchsten Schwierigkeitsgrades für Kletterer, kommt man in eine ganz andere Welt, nach Chilenisch Patagonien und das Gebiet der CARRETERA AUSTRAL. Die SELVA NEGRA, ein faszinierender Urwald mit bis zu 1 Meter tiefen Moosschichten, Flechten und Pionierpflanzen in den erstaunlichsten Farben erstreckt sich über einen schmalen Landstrich mit felsigen Küsten und unzähligen Inseln, zwischen sturmgepeitschten Andengipfeln und dem Pazifik. Das CAMPO HIELO SUR mit seinen gewaltigen Gletschern, Wasserfällen und Flüssen welche teilweise noch keine Namen haben, gehört zu den letzten weißen Flecken auf der Landkarte. Jeder noch so kleine Ausflug wird zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Kommen Sie mit uns und entdecken Sie die unendliche Weite, die faszinierende Andenlandschaft und die intakte Tierwelt. Herzliche, warme Menschen, welche sich über Kontakte freuen und noch viel Zeit haben, erwarten Sie am südlichen Ende der Welt.
Hier liegt unsere zweite Heimat, unsere Energiequelle und der Ursprung der Firma Siesta Oppi.
Beat "Oppi" Oppliger





Patagonien, Peru und die Mongolei
Unter Kanu weltweit stellen wir Ihnen ausgewählte Kanu-Programme vor, bei denen wir der Meinung sind, Ihnen etwas besonderes bieten zu können.
Unser Programm in der Mongolei (Bild links) wird von unserem Kanuguide und Teilzeitmitarbeiter, dem ausgewiesenen Mongolei-Kenner Jürg Endres durchgeführt. Wir freuen uns, dass wir ein Programm in der Mongolei anbieten können, dass so stark auf persönlicher Erfahrung und Kompetenz in dieser abgelegenen Weltgegend basiert.
In der Stadt Coyhaique, im Süden von Chile haben wir 5 Wildwasserkajaks mit komplettem Zubehör stationiert. Coyhaique liegt in der Nähe des Rio Baker und des Rio Futaleufu, zwischen den beiden grossen Eisfeldern. Da die Region relativ häufig Regen abbekommt, gibt es unzählige interessante Bäche für Wildwasserpaddler.
Wildwasserkajaks zum Mieten:
Im Bootsmietpreis inbegriffen sind: Spitzenbeutel, Spritzdecke, Paddel
Kanusaison ist: In der Steppe ist es tagsüber noch immer warm, zuweilen sogar heiss. Die Nomaden bereiten sich überall geschäftig auf den anstehenden langen und kalten Winter vor. Die Taiga verfärbt sich im mongolischen "Indian Summer" in leuchtend bunten Farben und die Moskitos sterben in den ersten frostigen Nächten. Dies bedeutet aber auch, dass wir gute Schlafsäcke und warme Kleidung brauchen. Ebenso sind eine normale Kondition, ein guter allgemeiner Gesundheitszustand sowie zumindest Grundkenntnisse auf mittleren bis schnellen Fliessgewässern und einfachem Wildwasser (Navigation, Kehrwasser, traversieren) notwendig. Eine gewisse Liebe zum einfachen Wildnisleben, Interesse für die mongolische Kultur und eine Portion Abenteuerlust sowie Gelassenheit bezüglich der nicht immer hundertprozentig kalkulierbaren Lebensumstände in einem fernen Entwicklungsland mit oft nur rudimentärer Infrastruktur nehmen wir ebenfalls als gegeben an.
Die Tour wird, unabhängig von der Gruppengröße, von zwei erfahrenen Guides, einer davon aus der Mongolei, geleitet werden. Dies ist, zum einen, natürlich in vielerlei Hinsicht ein Gewinn für die Teilnehmer. Zum anderen ist es aber auch unser Ansinnen, unsere mongolischen Partner so eng wie möglich in das Projekt einzubinden und ihnen einen fair bezahlten Job sowie die Möglichkeit zu einer zusätzlichen Ausbildung und Qualifikation im Kanubereich zu verschaffen.
Unsere Boote vor Ort: Wenonah Rogue und Prospector 16